KÖZADATKERESŐ
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    Balatonalmádi ist eine Kleinstadt am Nord-Ostufer des Sees, mit ca 9400 ständige Einwohner. Das Gebiet war seit der Urzeiten bewohnt:

    Balatonalmádi  a tó felöl

     

    • Die Archäologen haben aus der Steinzeit  eine 8000 Jahre alte Oberfläche und einen Ofen unter die Fundamente der neuen Schule in Vörösberény entdeckt

    • Aus dem Neolithikum (vor 6000 Jahren) wurden mit Spreu gemischte, mit Lehm geknetete und mit Feuer verbrannte Töpfe in Weinberg – Kunföld (Vörösberény) gefunden
    • Aus dem Neolithikum ( ca vor 5000 Jahren) wurde im „Öreghegy – Weinberg“ ein Steinbeil aus Serpentinstein gefunden
    • Aus der Kupferzeit (vor4000 Jahren) haben wir zwei  bekannte Häuser an der Küste
    • 3000 Jahre alte  Töpfe wurden aus der Bronzzeit entdeckt  (Kunföldek)
    • Vor 2000 Jahren begann die Einsiedlung der Römer, wurde eine  Wasserleitung rausgeforscht, die das Wasser der Bächer zu den römischen Gehöften geleitet hat.

    Almadi wurde erst in einer Urkunde über Traubenkauf aus 1493 auf lateinisch erwähnt in der Form "in loco Promontorio possesionis Zarbereny in Almada sitae Stimme " (In Weinberg Szaszbereny in den als „Almadi“ genanntes Ort). Almádi wurde vor Mohács noch in zwei schriftlichen Aufzeichnungen erwähnt, immer als Weingarten. In den späteren schrieftlichen Dokumente wird das Gebiet ständig als Weinberg benannt, dann später als Weingemeinde bezeichnet.  Der Gutsherr war der Veszpremer Kaptalan, an dem auch den Zehntel bezahlt wurde. Die Weingärten konnten die Besitzer frei kaufen, musste natürlich der Kaptalan informiert werden, er musste ja wissen, wer dann den Zehntel zahlen wird.

    Bis 1848 war Almádi freie Weingemeinde, die Unabhängigkeit hat aber seit 1849 verloren, wurde von ehemaliger österreichischen Regierung an Szentkirályszabadja angeschlossen.  Nach einem Beschluss der Gemeindeversammlung am 15. April 1869 bekam die Stadt Rechte für Vertreten der Regierungsrechte zurück, in Steuerwesen wurde sie aber erst in 1877 unabhängig.

    In den 1880er Jahren hat die Reblaus-Epidemie die Weinberge zerstört  Nach dieser Zeit wurden die Gebäude immer öfter als Ferienhäuser benutzt. Dieses Tendenz wurd nach dem Neupflanzen auch nicht reduziert.

    Manchmal auf dem mehreren Hektar großer  Weingut - oft mit dem Umbau des alten Presshauses  - wurden auch Winterhäuser gebaut. Die Aufteilung der riesengroßen Stände auf mehreren Parzellen wurde nach der Erscheinung dieses Anspruchs begonnen.

    Anhand von schriftlichen Aufzeichnungen lässt sich belegen, dass die Badekultur im Jahre 1874 begann. Die erste offizielle Saison wurde dann auch in diesem Jahre eröffnet. Lörincz Brenner, Baumeister in Veszprém und Winzer aus Almádi, hat im Jahre 1877 die erste 8 Badekabine errichtet. Diese befanden sich auf dem von der Veszprémer Kaplan gemieteten Platz, in der Nähe der Heiligtumslampe, in Nähe des Hafens. Man muss hier anmerken, dass der Sees damals als Eigentum der Siedlungen bzw. der Gutsherren betrachtet wurde. Diese kleinen Kabinen wurden von der, im Jahre 1883 gegründeten Almádi Fürdő, bis 1926 weiterentwickelt, als für die Gäste schon 130 Kabine zur Verfügung standen.

    Bei der Entwicklung der Stadt spielten zwei Gesellschaften eine bedeutende Rolle:
    Die im Jahre 1883 gegründete Firma Almádi Fürdő, dann nach dessen Pleite im Jahr 1918 gegründete Firma Balatonalmádi Fürdő és Építő. Gegen die zahlreichen Wirtschaftskrisen hat sich die Stadt während dieses Zeitraums dynamisch weiter entwickelt. Während der Betriebszeiten beider Firmen, wurden viele Gebäude errichtet, sowohl private Ferienhäuser, als auch Wohnhäuser. Heute sind davon leider nur noch sehr wenige erhalten.

    Im Frühjahr 1899 fusionierten „Almádi Fürdő.“ und die „Magyar Kneipp Egyesület“ in eine Kneipp Institut. Die Entscheidung wurde durch rasches Handeln beschlossen und das am 10. Juli 1899 eröffnete „Kurhaus“ wurde schnell zu eines der beliebtesten Reiseziel in der Stadt.
    Verschiedene Kuraten wurden eingeführt, wie z.B die Kneipp-Wasserkur, Ricikli-Sonne-und Luftkur, Lahmann’s Ernährungsprogramm etc. Nach deren Einführung wurde die Stadt Balatonalmadi zum „Heilbad“ ernannt, nach der in 1899 erlassenen Baderegelung in Balatonalmádi wurde im Jahre 1904 die Heilbadregelung Balatonalmádi veröffentlicht.

    Die in 1918 gegründete Firma „Balatonalmádi Főrdő és Építő“  hat im Jahre 1922 einen großen, modernen Strandbau begonnen, die völlig fürs Saison 1926 beendet wurde. Der Strand hatte mehr als 500 Kabine, war der größte Strand des Nordufers. Der wurde aber in 1943 abgebaut und dringend wieder neu errichtet, dessen Bau wurde im Jahre 1944 beendet. Dieser ist heute als „Wesselényi Strand“ bekannt, zurzeit schön weiterentwickelt und umgebaut.

    Schon seit von Anfang der 1880er Jahren hatte Almádi großes Sportleben. Die erste schriftliche Aufzeichnungen berichten über Tauben-Schiessen. Dann  vergang kein Saison ohne sportliche Veranstaltungen mehr (soll man an Schwimmen oder Leichatletik denken). Der Tennis war schon in 1896 ein beliebter Sportart. Damals stand zwei Spielplätze zur Verfügung, wann die aber errichtet wurden, wissen wir nicht genau. Das richtige, sportmäßige Tennisleben begann am Anfang der 1930er Jahren, Sommers wurden sowohl internationale als auch nationale Spiele auf 6, schön ausgebauten, rotschlackigen Spielplätze organisiert.

    Im Jarhe 1913 wurde das Yachtklub gegründet. Das erste Klubhaus wurde auf dem Dock in einem kleinen Holzhaus eingerichtet, wie es auf den alten Postkarten dargestellt ist. Das auch noch heute stehende Klubhaus wurde 1925 eröffnet, das auf dem Gebiet des Vespremer Kaptalan gemieteten Platz aufgebaut wurde. Das Gebäude wurde später verstaatlicht.

    Der Seegelsport war in Balatonalmádi nicht so bedeutend wie zB. in Balatonfüred oder in Siófok. Der Stadt war nach den damaligen Berichten lieber freundlich, familiär, war nich so großzügig dass das Segeln dementsprechend hätte vertreiben können.

    In den 1930er Jahren wurden „Balaton Legue“ organisiert, mit Teilnahme nationale und internationale Sportler, in erster Linie für Tennisspieler. Seit 1933, in Rahmen „Internationale Sportwoche“ diente Balatonalmadi als Zuhasue der Wettkämpfe für Tennis, Fechten, Tischtennis und Reitersport. In der zweiten Hälfte der 1930er Jahren hat Almádi erreicht, dass die Stadt einen Wettkampf für Tennis – Cup Mitteleuropa organisieren konnte. Laut eines Berichts war die Stadt für 500 Sportler und für ihre Begleiter Gastgeber.

    Am Anfang der 1940er Jahren wurden immer weniger Veranstaltungen organisiert, die Entwicklung des Sportlebens und der internationalen Interesse, was in der 1930er Jahren noch zutrifft, wurde gebrochen. Dafür diente einerseits, dass in Almádi zu weinige Unterkünfte gab, die die internationale Niveau erreichte. Es fehlten die Hotels mit hoher Kapazität und Qualität, über deren Bau schon jahrelang diskutiert wurde, keiner konnte aber finanzieren und einrichten.

    Mit dem Pleite der Firma Balaton Fürdő és Építő Rt, dann durch die Kriegesjahren wurden sowohl die Entwicklung des Sportlebens als auch die Baumöglichkeiten in der Stadt stark beschränkt.

    Der Ort ist durch das Zusammenwachsen von vier Dörfern entstanden, die früher deutlich voneinander getrennt waren: Vörösberény, Almádi, Káptalanfüred und Budatava.

    Das Dorf Vörösberény war nach Ende der Eroberungszeit (9. Jahrhundert) bewohnt. Nach einer, auf Griechisch geschriebenen Aufzeichnung, wurde das Gebiet an das damals gegründete griechische Nonnenkloster von Veszprémvölgy von Stefan der Ersten mit 48 Räuche und 6 Fischer, mit der Namen „Szászberény“ verschenkt. In diesem Stadtteil ist die einzige, mit Steinmauer befestigte kalivinistische Kirche des Balatonoberlandes zu finden. Die im romanisch-gotischem Stil errichtete Kirche wurde zum Ersten mal gegen enden der 1290er Jahren erwähnt, sie erhielt in 1789 eine barocke Turmhaube, wie auch im Stadtwappen schön zu sehen.
    Ein anderes, bedeutendes Gebäude des Ortes, ist die im Jahr 1779 zu Ehren des heiligen Ignatius geweihte romanisch-katholische Kirche. Besonders schön sind die Fresken der Kirche, Werke des Malers Ferenc Bucher aus Veszprém. Sommers dient sie als Konzertsaal für klassische Musik. Neben der Kirche ist der Bau der ehemaligen, im XVII. Jahrhundert errichtete Jesuitenkloster zu finden.

    Die Ortsname „Almádi“ können wir zum Ersten mal in einer Urkunde aus dem Jahr 1493 erwähnt. Der Weinanbau – nach einem günstigen, mediterranen Klima - diente Jahruhundertelang  als die einzige Einnahmequelle  der Einwohner. Bis Mitte des XIX. Jahrhundert war der Weinanbau einer der wichtigsten Wirtschaftssektoren in der Gegend, aber die Reblaus-Epidemie vernichtete die Weingärten.  Als Gutsherr, war der veszpremer Kaptalan der Besitzer des Gebietes. Der Ort erhielt im Jahre 1869 ere Stadtrechte, seit 1901 existiert  der offizielle Name „Balatonalmadi”. Seit 1889 begann der regelmäßige Schiffverkehr, die Eröffnung der Eisenbahn 1909 beschleunigte die Entwicklung.

     

    Besondere Impulse erhielt die Stadt durch die Naturheilmethoden am Anfang der 1900er Jahren. Später haben diese Kurarten ihre Bedeutung verloren, Almádi wurde doch  nach einrem  bekannten Badeort benannt. Sommers haben wohlhabende Familien die Küste besiedelt. Die damaligen Zeitungen berichteten über Tennis-, Schwimm-, Atletik-, und Segelwettkämpfe, wir konnten aber auch über Bälle, kulturellen Aufführungen, Kinderbälle lesen. Von alten Postkarten lächeln einem gut gekleidete Frauen mit Sonnenschirmen entgegen, Kavaliere gehen zusammen mit hübschen Frauen an den Alleen spazieren und aus den Musikpavillons und Restaurant erklang Zigeunermusik. Es erinnert an glückliche heiße Sommertage.


    Im Stadteil „Almádi“ sind leider nur wenige Denkmäler geblieben, aber die noch stehene Villen von der Jahruhundertwende sind besonders schön. Aussehenswert ist die, in 1930 errichtete katolische Kirche, die aus rotem Sandstein (typisches Baumateria lin der Gegend) gebaut wurde.

     

    Káptalanfüred ist der westliche Teil des Ortes, der ist ein echtes Feriengebiet. Dessen Entwicklung ist seit 1930 nachzuforschen, wenn der Besitzer der Kathedrale von Veszprém war. Der Kaptalan hat entschieden, das 101 Hektar großes Eichen-Kiefern-Waldgebiet aufzuteilen. Das Grundstein in der Gegend ist der 240 Millionen Jahre alte Sandstein, der in grössteils auch auf der Oberfläche der Stadt zu finden ist. Dieser Stein ist bis zur heutigen Zeit das wichtigste Baumaterial. Sowohl die Flora und Fauna dieses Ortsteils, als  auch die geologische Formationen stehen unter Naturschutz.

    Das administrativ zu Alsóörs gehörene Gebiet entwickelte sich schnell. Hatte zahlreiche Ortsnamen, wie zB: Alsóörs-Szentmihályfürdő, Balatonkáptalan-telep, Balatonkáptalan-fürdő, dann seit 1938 ist als Kátpalanfüred benannt.

     

    Im Jahre 1935 wurde ein Bahnof  im  Verbindunspunkt der Linien „Budapest-Tapolca und Veszprém-Alsóörs“ errichtet. Die angrenzende Eisenbahnbrücke wurde 1940 gebaut, zusammen mit dem Neubau der Landstraße Nr.71. Die Brücke wurde während des II. Weltkrieges beschädigt, musste in 1949 neugebaut werden. Die Eisenbahnstrecke wurde in 1969 gelöst, dann wurde die Brücke letztendlich abgebaut. Die Entwicklung des Straßennetzes  hatte anfangs niedrige Qualität, die Strassen waren unbefestigt, die Modernisierung begann erst nach der Kündigung des Busnetzes, in der zweiten Hälfte der 1960er Jahren.

     

    Der Strandbau begann in der zweiten Hälfte der 1930er Jahren, paralell mit der Arbeiten der Aufteilung des Gebietes. Die Grundbesitzer konnten dann das Bad günstiger zugreifen.
    Anfangs haben die Studenten  und Pfadfinder ihre Ferientage in den ersten Ferienhäuser, später in den Zeltlagern in der Gegend von Köcsi-See verbringen, dann standen modernere Holzhäuser zur Verfügung. Neben dieser Möglichkeit wurden immer mehr staatliche Hotelgebäude und Pensionen errichtet, die auch noch heute die Gäste erwarten. Turismus gab starke Impulse  sowohl für die Gästehäuser als auch für die kleinen Geschäfte und verschiedenen Dinstleistungen, die seit 1937 zu erfahren sind. Diese Motivierende Rolle spielte von 1950 bis zur Wende der Staat.

    Die vier Stadteile wurden für heute zusammengebaut und die Stadt ist einer der beliebtesten Badeort am Nordufer des Balatons.

    Balatonalmádi, der freundliche Stadt erwartet Sie über das ganze Jahr!